Über Mich
Was mich An- und Umtreibt
In Kürze
Ich helfe Organisationen dabei, Ownership und Agilität durch Selbstmanagement zu stärken
- Lizensierter Holacracy Master Coach und offizieller Holacracy® Provider
- Buchautor: „Holacracy verstehen. Kritik – Wissenschaft – Praxis“
Davor
- Holacracy Coach + Trainer bei Xpreneurs (Schweizer Beratungsunternehmen)
- Interner Holakratie Coach bei Hypoport (börsennotiertes Fintech Unternehmen mit 2.000 Mitarbeitern)
- Partner bei encode.org (Think Tank und Beratung, USA), Erfinder des „For-Purpose Enterprise” Modells
- Gründer und Co-Direktor der Integral European Conference (2014/ 2016)
- mehrere Jahre Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Integralen Forums und DIA – Die Integrale Akademie
- Magisterabschluss in Philosophie von der Universität Bremen, Magisterarbeit über Transdisziplinarität und integrale Theorie
Testimonials
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Mein Buch
Holacracy ist eine alternative Art zu arbeiten, eine Form von Selbstorganisation und Strukturierung von Organisationen mit dem Ziel Hierarchien abzubauen. Holacracy wird seit über 15 Jahren in Organisationen praktiziert und kritisch betrachtet.
Dieses Buch ordnet die einseitige Kritik an Holacracy aus einer umfassenderen Perspektive und aus der Sicht eines erfahrenen Holacracy-Praktikers ein, beantwortet sie im Detail und hinterfragt dabei kritisch die Methoden der Wissenschaft selbst.
Mithilfe des Polaritätsmanagements nach Barry Johnson und der integralen Theorie nach Ken Wilber werden Denkfiguren angeboten, mithilfe derer man systematisch vernachlässigte Perspektiven auf Managementpraktiken sinnvoll ergänzen kann. Somit liefert dieses Buch einen wertvollen Beitrag für einen konstruktiveren Dialog zwischen Organisationspraktikern und Organisationsforschern.
Mein Weg mit der Holakratie
Die Anfänge
Mein Weg in der Holakratie begann 2006 bei einer Begegnung mit dem Holacracy Pionier Brian Robertson im Integral Institute in Boulder, wo ich damals als Volunteer tätig war. Er hatte die Praxis gerade in seiner Softwarefirma entwickelt und stellte sie nun unter dem Namen „Holacracy“ als eine Art neues Betriebssystem für Organisationen vor.
Mich faszinierte daran insbesondere die große Klarheit, die Ausrichtung auf den Purpose, die Arbeit auf Augenhöhe, die holarchische Kreisstruktur, sowie die effizienten Entscheidungs- und Meetingprozesse. Holakratie erschien mir eine der ersten wirklich „integralen“ Organisationsformen zu sein, die Sinn machen.
Kurz darauf lud ich in meiner damaligen Funktion als Geschäftsführer des Integralen Forums Brian mit seiner neugegründeten Firma HolacracyOne und seinen Mitgründern Tom Thomison und Alexia Bowers für eine Workshop Tour und eine Konferenz-Keynote nach Deutschland ein. Es war der erste Auftritt von HolacracyOne in Europa als die Praxis noch gänzlich unbekannt war.
Siehe dazu auch den Blogpost von Brian Robertson, „Die Geschichte von Holacracy„.
Ich, Tom Thomison, Brian Robertson und Alexia Bowers auf der Holacracy Deutschland-Tour 2008
Holakratische Experimente im integralen Kontext
Durch die Workshop-Tour durch verschiedene Städte Deutschlands hatte ich die Gelegenheit, Holakratie direkt von den Erfindern zu lernen – während ich die Workshops konsekutiv ins Deutsche übersetzte. 2009 nahm ich an einer Holacracy Facilitator Ausbildung in Holland teil, die HolacracyOne mir sponsorte. Meine ersten holakratischen Experimente machte ich dann im Kontext meiner eigenen Organisation, dem Verein Integrales Forum e.V. Sie waren allerdings aufgrund meines Mangels an praktischer Erfahrung unvollständig (Governance fehlte).
2013 verließ ich das Integrale Forum, um die erste Integral European Conference 2014 zu organisieren. Das Konferenzteam konnte von der holakratischen Praxis profitieren. Die Kollegen schätzten hier vor allem das Tactical Meeting Format und die explizite Rollenklarheit.
Intensive Holakratie Praxis bei encode.org
Nach der Organisation der zweiten IEC 2018 schloss ich mich der Organisation encode.org an. Aus alter Verbundenheit hatte HolacracyOne Mitgründer Tom Thomison mir eine Holacracy Coach Ausbildung in Amsterdam ermöglicht. Tom suchte für seine neue Organisation, encode.org, weitere Partner. Ähnlich wie HolacracyOne ist encode.org ein lebendiges Laboratorium für neue Arbeitsweisen, die in Versuch und Irrtum entwickelt werden.
Sie setzt an den Themen an, die Holakratie bewusst ausspart: Was ist mit den Menschen? Was ist mit der Rechtsform? Wenn es mit Holakratie keine Manager mehr gibt, warum gibt es dann immer noch eine Unterteilung in Eigentümer und Angestellte? Wie kann man den durch Holakratie angestoßenen „Powershift“ in neue rechtliche, finanzielle und soziale Grundlagen übersetzen?
Die Antwort von encode.org ist die Entwicklung des For-Purpose-Enterprise (FPE) mit klaren Regelsets für die Bereiche Organisation (holakratisch gegliederte Arbeit), Association (Gemeinschaft) und Company (Rechtsrahmen). Ich berichte darüber in diesen Blogposts für encode.org: „How to Work, Earn, and Live on Purpose“ & „Parallel Work Universes Exist„
Bei encode.org konnte ich von der Erfahrung von Holacracy Master Coaches und ehemaligen HolacracyOne Mitarbeitern profitieren und die Holakratie-Praxis endlich so erlernen, wie sie gemeint ist. Parallel schloss ich 2018 meine Holacracy Coach Zertifizierung erfolgreich ab.
Praxis im Kontext eines börsennotierten Unternehmensnetzwerks: Hypoport SE
Von 2018 – 2021 praktizierte ich Holakratie im Kontext von Hypoport – einem Unternehmensnetzwerk aus der Kredit- , Immobilien- und Versicherungswirtschaft mit 15 Tochterunternehmen und insgesamt rund 2.000 Mitarbeitern, gelistet im S-DAX.
Zusammen mit meinen Kollegen aus dem hola::be-Kreis war ich einer von vier internen Holakratie Coaches, die 7 Implementierungen parallel begleiteten – eine einzigartige Schnittstelle von Erfahrungswerten zur Holakratie Praxis. Ich gab 30 interne Practitioner Trainings und bildete 320 Facilitatoren aus, machte Coaching, Facilitation und Shadowing (Supervision), sowie forschte mit meinen Kollegen an der Weiterentwicklung und Optimierung der Praxis, z.B. radikal überarbeitete Sprachkonventionen und neue Facilitationkarten für Governance und Tactical Meetings.
Xpreneurs: Arbeit für einen ehemaligen Holacracy® Provider
Zwischen 2021 und 2025 arbeitete ich als Holacracy Master Coach bei der Schweizer Firma Xpreneurs mit meinen Kolleg*innen, Patrick Scheurer, Eleonora Weisstroffer, Tobias Klose und Annika Bock.
Wir trainierten erstmalig deutschsprachige Holacracy Coaches und führten begleitend auch offizielle Holacracy Coach Assessments in mit Kandidaten durch.
Auf diese Weise haben wir Unternehmen in der konsequenten Transformation ihrer Strukturen und Prozesse hin zu mehr Klarheit, Eigenverantwortung, Augenhöhe, Transparenz und Sinnhaftigkeit begleitet.
Persönliches
Du liest ja immer noch!
Neugierig, was ich sonst noch so treibe?
Hier findest du mehr zu meiner Person.






